Kosten - Kostenvoranschlag

Eine mündliche Erstberatung wird mit maximal 190,00 €, eine schriftliche Erstberatung mit 250,00 € und der Auslagenpauschale von 20,00 €, jeweils zzgl. Mehrwertsteuer, berechnet. Weitere Gebühren entstehen bei einer Erstberatung gemäß RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) nicht. Schließt sich an die Erstberatung ein Auftrag zur Vertretung an, so wird diese Gebühr angerechnet.

Die weiteren Anwalts- und Gerichtsgebühren berechnen sich bei außergerichtlicher und gerichtlicher Vertretung nach dem Gegenstandswert. Sie erhalten auf Wunsch im Rahmen der Erstberatung einen Kostenvoranschlag über die voraussichtlichen Kosten der anwaltschaftlichen Vertretung, sodass Sie vor Vollmachtserteilung und Beauftragung die Kosten einschätzen können.

Verfahrenskostenhilfe - Beratungshilfe

Wenn die Kosten einer anwaltschaftlichen Vertretung die finanziellen Möglichkeiten eines Mandanten übersteigen, übernimmt unter Umständen die Staatskasse zu einem reduzierten Gebührensatz die Kosten. Dazu muss für eine Beratung bei dem zuständigen Gericht einen Beratungshilfeschein beantragt werden. Dem Gericht sind die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse offenzulegen und entsprechende Nachweise beizufügen. Bei der Erstberatung in der Kanzlei muss der Beratungsschein bereits vorliegen. Ein Antrag auf Verfahrenskostenhilfe für die Durchführung eines Gerichtsverfahrens setzt voraus, dass ein vollständig ausgefülltes Antragsformular mit sämtlichen dazugehörigen Belegen vor Einleitung des gerichtlichen Verfahrens vorhanden ist, damit die Erfolgsaussichten eines Antrags auf Verfahrenskostenhilfe beurteilt werden können. Entsprechende Formulare können unter www.justiz.de aus dem Internet heruntergeladen oder beim zuständigen Amtsgericht besorgt werden.